Tag 17 - Ab nach Hause

Samstag, 25.08.2012

Da wir erst am morgen im Hotel angekommen sind, haben wir  einen "Late Check Out" bekommen und bis 13:00 Uhr geschlafen. Anschließend gings nochmal zum Vivanda (Supermercado), um die letzten Souveniers einzukaufen.

Am späten Nachmittag sind wir dann mit dem Taxi zum Flughafen, wo wir versuchten unsere letzten Soles und Dollar loszuwerden.

Um halb neun waren wir dann in der Luft, 12 Stunden 30 Minuten bis Amsterdam. Dann nochmal rund eine Stunde bis München.

Die letzte Etappe unserer Reise war die zweieinhalbstündige Autofahrt bis in die Heimat. Zuhause ist ganz fremd.

Jetzt müssen wir uns erstmal wieder eingewöhnen und diese fantastische Reise verdauen.

Die Welt ist ganz schön klein geworden!

Tag 16 - Genuss Osterinsel

Samstag, 25.08.2012

Wir erkunden die Osterinsel ein letztes Mal auf eigene Faust und machen einen Abstecher in die Bibliothek und in das kleine Museum des Dorfes. Dort durchstreifen wir nochmal die Entwicklung des Ahnenkults rund um die Moai's und die Geschichten der verschiedenen Entdecker der Insel.

Zur Mittagszeit geht's zum Supermercado, dort gibt es sehr gute Empanadas, Yummy....

Unser Flug wurde von 16:30 auf 23:00 Uhr verschoben und so gehen wir nochmal los um einen letzten Blick auf die großartigen Steinköpfe zu erhaschen. Zahlreiche Hunde-Insulaner begleiten uns auf unserem Weg und verweilen mit uns an den Grashängen und Klippen. Aufgrund der Verspätung spendiert uns LAN, die Fluggesellschaft, ein Abendessen und so genießen wir zum Abschluss noch ein herrliches Thunfischfilet bei Sonnenuntergang. Dann ab zum Flughafen.

Um 07:00 Uhr Früh erreichen wir das Hotel in Lima und fallen erschöpft in die Betten...

Hasta luego
Nina y Roman

Tag 15 - Ahu Tongariki & Anakena

Samstag, 25.08.2012

Weitere Highlights stehen heute auf dem Plan, u.a. Ahu Tongariki und der Steinbruch Rano Raraku.
Bei  bekommen wir die berühmten 15 stehenden Moai's zu sehen - Gänsehaut... Sie zählen zu den größten aufgestellten Exemplaren auf der Insel, bis zu 9 Meter hoch!

 

Ahu Tongariki

 

Danach fahren wir zum Steinbruch Rano Raraku, wo die meisten, v.a. die größeren Steinköpfe, herausgearbeitet wurden. Dort sehen wir jede Berarbeitungsstufe der Moai's, vom ersten Anzeichnen im Berg bis zum beginnenden Abtransport zur Küste, da hier an bis zu 400 Figuren gleichzeitig gearbeitet wurde und wahrscheinlich aufgrund von Ernteausfällen die Arbeiten abrupt abgebrochen wurden und nie mehr fortgeführt wurden. Die beeindruckensten Exemplare sind ein 12 Meter hoher Moai, bei dem nur die obere Hälfte aus dem Boden ragt und die größte Steinfigur, die knapp 22 Meter misst und nur halb aus dem Berg geschlagen wurde.

 

Fertiggestellt, aber nicht abtransportiert Wer findet den Moai? 21,6 Meter lang, jedoch nicht fertiggetellt!

 

Nach dem Mittagessen geht's zum "Nabel der Welt" oder auch Te Pito Kura genannt. Dies ist ein 60 cm großer runder Stein, der durch seine besondere Form und magnetischen Eigenschaften bis heute Aberglaube bei den Menschen auslöst. Damals wie heute legen die Leute ihre Hände auf den Stein, um durch seine Kraft gestärkt und gesünder wieder abreisen. Vielleicht hilft's ja - zur Sicherheit hats Nina mal probiert ;)
Zum Abschluss graben wir unsere Füße noch in den schönen Sandstrand bei Anakena und lauschen dem Rauschen des Pazifik's...

Hasta la proxima
Nina y Roman

Tag 14 - Ahu Akivi und Orongo

Samstag, 25.08.2012

Heute beginnt unsere Rundfahrt mit Josef, unserem lokalen Guide, der ursprünglich aus Luzern in der Schweiz stammt und hier eine Einheimische geheiratet hat. Unsere erste Station ist Ahu Vai Uri, ein Grabdenkmal mit 5 Moai's. Das haben wir gestern schon allein ausgekundschaftet. Weiter geht's zu Ahu Akivi, einer vollständig erhaltenen Grabstätte. Die 7 großen Moai's sehen nicht wie die anderen ins Landesinnere, sondern zum Pazifik.

 

Ahu Akivi

 

Die fertigen Steinköpfe sind auf einen Ahnenkult zurückzuführen. Wichtigen verstorbenen Persönlichkeiten jeder Sippe, wie etwa dem Großvater, wurde jeweils ein Maoi gewidmet.
Nächster Halt ist Puna Pau, hier wurden die roten Hüte bzw. Haarschöpfe (Sinn variiert je nach Theorie) für die Moai's gefertigt.


Siesta...


Weiter geht's nach Ana Kai Tangata, auch Menschenfresserhöhle genannt, in der sich seinerzeit Diebe und Wilde zurückgezogen haben.  Die Höhle liegt in einer sehr schönen Bucht und wir können einige Höhlenmalereien bewundern.

 

Ana Kai Tangata

 

Das Highlight des Tages ist die Besichtigung eines Vulkankraters, dem Rano Kau. Der Krater hat einen Durchmesser von 1200 Meter und der darin gelegene See misst immer noch 600 Meter im Durchmesser. Ein beeindruckender Blick in einen ruhenden Vulkan.

 

Ranu Kau - einer der Vulkane Rapa Nui's

 

An dieser Stelle ist auch der Kult um die Vogelmänner entstanden. Diese waren junge Männer, die nach einem vollbrachten Ritual die Führung ihrer Sippe übernahmen. Wir fahren weiter zum Orongo-Dorf die bei der Zeremonie zum Vogelmann ebenfalls eine Rolle spielte.
Am Ende des Tages genießen wir ein kleines Picknick an der Küste und verfolgen den atemberaubenden Sonnenuntergang. Wir genehmigen uns an der Bar noch einen Pisco Sour und lassen den Abend ausklingen :)

Hasta luego
Nina y Roman

 

Tag 13 - Rapa Nui

Samstag, 25.08.2012

Heute bekommen wir unser Zimmer erst am Nachmittag. Nach der Ankunft im Hotel um 7 Uhr holen wir noch eine Stunde Schlaf in der Lobby nach.

Wir erkunden die Insel schon mal auf eigene Faust. Uns begleiten von Beginn an wilde Hunde. Alles große Exemplare, kein Wadlbeißer zu sehen.

Ganz schön anhänglich Nach dem Stöckenholen ganz fertig

 

Die berühmten Steinköpfe sind wahnsinnig beeindruckend und auch das Geschehen auf der rund 9.000 Einwohner-Insel lädt zum Verweilen ein.

Ahu Vai Uri

 

Nach dem Abendessen (48 Dollar für Burger mit Pommes - günstiges Fast-Food auf der Insel ;) ) sehen wir uns ein lokales Fußballspiel an. Für ein Menü mit Fisch muss man schon 40 bis 50 Dollar pro Person rechnen, muss ja schließlich auch alles vom Kontinent hertransportiert werden. Das Spiel ist mäßig interessant. Die Amateurspieler erzielen nur wenige Tore.

Anschließend gehen wir zu einer nahegelegenen Moai-Gruppe und setzen uns dort ins Gras. Wir pfeifen drei Hunden die weiter Weg zu sehen sind. Prompt kommen sie zu uns gelaufen Kreisen uns ein und legen sich friedlich neben uns. Nicht dressiert und trotzdem total zugänglich und zahm die Tiere. Später erfahren wir, dass Tierschützer durchgesetzt haben, dass die Tiere nicht mehr vergiftet oder sterilisiert werden dürfen. So breiten sie sich ungehindert aus und suchen natürlich ständig zu fressen. Ähnlich wie die Katzen in Miraflores in Lima.

Hasta luego

Nina y Roman

Tag 12 - Adiós Perú, Bienvenidos en Chile

Samstag, 25.08.2012

Am Morgen treten wir unsere letzte Reise über den Rio Amazonas an, und zwar nicht wie üblich mit dem Speed-Boat, sondern mit der "Amazon Queen". Ein Schiff für geschätzte 200 Personen. Wir waren 10 Passagiere und konnten das ganze Schiff nutzen. Zweieinhalb Stunden dauerte die gemütliche Fahrt stromaufwärts am Amazonas. Mit dem Speed-Boat wären wir 5 mal so schnell gewesen. Renilo wollte uns noch einen schönen Abschluss bieten. Das ist ihm gelungen.

Die

 

Ein Boot am Amazonas-Ufer Nina auf der

Anschließend ging's mit dem Flugzeug zurück nach Lima. Dort saßen wir dann geschlagene 10 Stunden fest. Erst um eins in der Nacht ging unser Anschlussflug zur Osterinsel.

Die letzten vier Stunden der Wartezeit waren die erträglichsten, denn da konnten wir endlich in die VIP-Lounge. Aus irgend einem unerfindlichen Grund haben wir nämlich, wie wir erst beim einchecken bemerkt haben, Flugtickets für die Business-Class. Naja... beschweren werden wir und nicht. Wir gehen also mit unseren Tickets in die VIP-Lounge nutzen das extraschnelle Internet, verputzen Truthahn-Sandwiches und verschiedene andere Snacks und warten in herrlicher Ruhe auf unseren Flug. Erst jetzt wird uns bewusst wie laut der Lärmpegel draußen vor der Lounge ist. Die Zeit vergeht schnell.

Das entscheidende ist aber der Komfort an Bord, unglaublich. Ich schlafe nach meinem medium gebratenen Steak bald ein und zum ersten mal in meinem Leben kann ich im Flieger bis zur Landung durchschlafen.

Buenas noches,

Nina y Roman

Tag 11 - Canope Walkway

Sonntag, 19.08.2012

Genialer Blick Canope WalkwayGroße Pflanzenvielfalt

Tag 10 - Piranha & Delfine

Sonntag, 19.08.2012

Der heutige Tag beginnt bald, denn es geht um 05:50 zur Vogelbeobachtung im Amazonasgebiet. Wir fahren mit dem Speed-Boat entlang des Ufers. Da der Nebel an diesem Morgen sehr stark ist, geben wir die Hoffnung auf, in das Landesinnere schauen zu koennen. Am Ufer haben wir eine Weissfluegelschwalbe, kleine Fledermaeuse und ein paar andere Voegel gesehen.

Da das mit der Vogelbeobachtung nicht so gut funktioniert hat, sind wir noch auf einen Markt gefahren, auf dem lokale Produkte wie Obst, Gemuese und vor allem Fisch verkauft werden. Auch wenn es erst 06:30 Uhr ist, ist der Fischgeruch ertraeglich, was darauf hindeutet, dass die Fische fangfrisch sind. Renilo erzaehlt uns Interessantes ueber Land und Leute und bald wird klar, dass er die Natur und die Bewohner des Regenwaldes und des Amazonas schon ein Leben lang kennt.

Nach dem Fruehstueck sind wir wieder rausgefahren, diesmal zu einer Piranha-Bucht zum fischen. Nach unzaehligen Versuchen, bei denen die Fische die Rindfleischstuecke geschickt vom Angelhaken schnappen, gelingt es mir zwei groessere Exemplare herauszuziehen. Nina hat leider nichts Brauchbares gefangen, was ihr aber eh das Liebste war. Der Fang wird fuer uns zubereitet und zu Mittag serviert.

Nach einem Mittagsschlaefchen in der Haengematte fahren wir zu einem nahegelegenen Indianer-Stamm, den Jaugua-Indianern. Diese heissen so, weil Jagua rot bedeutet und sie eine rote Gesichtsbemalung haben. So werden auch unsere Gesichter zur Begruessung mit einer roten Paste bemalt. Uns wird ihre Lebensweise und ihre Kultur naeher erklaert. Sie selbst treten in traditionellen Gewaendern, die aus den Blaettern der Umgebung gefertigt werden, auf. Im Reisefuehrer steht, dass sie Jeans und T-Shirts gegen dieses traditionelle Gewand tauschen bevor die Touristen kommen... naja wir ziehen ja auch Lederhosen an, wenn wir jemandem unsere Kultur naeher bringen wollen.
Die Indianer treiben natuerlich auch Handel mit den Stadtleuten und kaufen sich dann praktisches Gewand.
Nach Erzaehlungen und einigen Taenzen ging's dann an die Blasrohre. Nach einer Demonstration duerfen wir diese selbst testen. Nina und ich treffen zwar nicht das Ziel, einen kleinen Holz-Ara, aber zumindest den Stamm an dem er angebracht ist.
Nachdem wir noch ein kleines Dreifingerfaultier bestaunten und uns noch Souvenire angeboten wurden, fahren wir mit dem Boot wieder zur Lodge und geniessen den freien Nachmittag.

Morgen geht's zu einem neuen Highlight - dem Haengebrueckenweg ueber dem Regenwald.

¡Hasta luego!

Nina y Roman

Tag 9 - Iquitos und Regenwald

Sonntag, 19.08.2012

Hola!

Heute Morgen fliegen wir nach Iquitos. Diese liegt im nordoestlichen Teil Peru's und trotz der Einwohnerzahl von 600.000 ist diese Stadt nur per Flugzeug oder Boot erreichbar. Angekommen in Iquitos machen wir eine kurze Rundfahrt durch die Stadt und fahren dann mit dem Boot entlang des Amazonas zu unserer Unterkunft, der Ceiba Tops Lodge. Nach rund 40 Bootsminuten kommen wir dort an. Die Anlage ist sehr schoen und zu Fuss erkunden wir den umliegenden Amazonas. Die Baeume ragen weit in die Luft und es gibt viel zu entdecken.

 

Im "Haengemattenhaus" haben wir bei unserem ersten Erkundungsrundgang durch die Lodge schon die ersten kleinen Aeffchen mit Bananen gefuettert. Wir machen uns jetzt noch auf die Suche nach den zwei Tapiren, Johanna und Cynthia, die hier herumstreunen.

Im Zuge des Rundgangs im Regenwald haben wir den naheliegenden Ceiba-Baum besucht. Dieser Baum ist ein 35 Meter hoher Mammutbaum und seine Groesse ist beeindruckend. Generell ist es unglaublich, wie klein wir als Menschen wirken, wenn wir durch den Regenwald streifen. Alle Größe der Gewächse ist unglaublich - wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus ...

Der Ceiba-Baum passt auf kein Foto!

Nach dem Abendessen brechen wir mit Taschenlampen zur Nachtwanderung in den Regenwald auf. In der Nacht ist der Wald noch belebter als tagsueber. Wir finden zahlreiche Skorpione, Tausendfuessler, Spinnen und sogar eine Tarantel, die Renilo fuer uns faengt und von allen Seiten praesentiert. Das Gift der Spinne tropft dabei von ihren Zaehnen ... :}


Unser Guide Renilo laesst uns die Taschenlampen fuer zwei Minuten ausschalten. Bei voelliger Dunkelheit lauschen wir den Regenwaldgeraeuschen. Dabei hoeren wir Opossum-Laute und Fledermaeuse fliegen uns um die Koepfe. Die laengsten und auch spannensten zwei Minuten unseres Urlaubs ;)

¡Hasta la próxima!

Nina y Roman

Tag 8 - Erkundung Lima's

Sonntag, 19.08.2012

Heute geht's schon um 05:00 Uhr zum Flughafen in Juliaca beim Titikakasee. Wir fliegen ueber Cusco nach Lima, wo wir mit Carlos, unserem Guide, eine Rundfahrt durchfuehren.

Die Luft am Titikakasee war zwar duenn, aber gemessen am Smog Lima's eine Wohltat. Wir sehen uns das grosse Monument des San Martin an, der als Befreier von Peru aus der Kolonie Spanien's verehrt wird. Danach fahren wir weiter zum Hauptplatz und der Kathedrale von Lima. Das hektische Treiben der 9 Mio. Einwohner-Stadt ist nach den ruhigen Tagen im eher laendlichen Gebiet Peru's gewoehnungsbeduerftig.

Nach den Besichtigungen geht's zum Hotel wo wir uns fuer den morgigen Tag ausrasten, denn dann geht's ab ins Amazonasgebiet Peru's - nach Iquitos :)

Adiós

Nina y Roman

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